Am Sonntag, den 6. März 2016 wird in Rödermark eine neue Stadtverordnetenversammlung gewählt. Als Spitzenkandidat der SPD-Liste werbe ich zusammen mit einem wirklich hervorragenden Team um Ihre Stimme (HIER stelle ich mich persönlich vor).
Kommune – das ist mehr als eine Verwaltungseinheit, dass sind wir ALLE! Kommune bedeutet ursprünglich „Gemeinschaft“: die Familie, das Dorf, die Stadt. Auf Neudeutsch könnte man auch von einer Gemeinschaft sprechen, daher gilt unser Motto:
„KOMMUNAL IST NICHT EGAL“
Auf dieser Seite können Sie unser Wahlprogramm einsehen: Klicken Sie sich einfach pro Politikbereich durch und lesen Sie hier entweder die zusammengefasste KURZFASSUNG oder die ausführliche LANGFASSUNG.
Ich freue mich auf Ihre Rückmeldungen und Anregungen. Ihre Fragen zu unserer politischen Arbeit oder auch Ihren Ärger, Frust und Fragen zur Stadt können Sie uns wie gewohnt unter www.mitbabbeln.de schreiben.
| 1 | Diekmann, Samuel | Pastor | 1981 | |
| 2 | Rulewicz, Justyna | Rechtsanwältin | 1984 | |
| 3 | Lauer, Armin | Geschäftsführer | 1966
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| 4 | Karademir, Yeliz | Angestellte | 1978 | |
| 5 | Popp, Werner | Rentner | 1949
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| 6 | Schultheis, Nobert | Fraktionsgeschäftsführer | 1950 | |
| 7 | Karademir, Hidir | Dipl. Sozialarbeiter | 1954
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| 8 | Zeller, Jochen | Schulleiter | 1948
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| 9 | Burkhard, Liane | Kfm. Angestellte | 1953 | |
| 10 | Kempf, Oliver | IT-Service-Manager | 1965
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Lieber Bürger, liebe Bürgerin,
Sie lesen hier heute NICHT ein Wahlprogramm der SPD Rödermark, sondern das gemeinsame Wahlprogramm der Bürger und Bürgerinnen aus Rödermark! Viele Rödermarker haben sich mit Ihren Anfragen und Anregungen an diesem Wahlprogramm beteiligt – dafür möchte ich ganz herzlich und ausdrücklich danke sagen.
Als wir im März 2015 auf einer gemeinsamen Klausur mit Parteimitgliedern und Nichtparteimitgliedern über dieses Programm zum ersten Mal debattierten und den Beschluss fassten uns als „Mitmachpartei“ aufzustellen und Bürgern durch eine Internetplattform die Möglichkeit der Mitgestaltung zu geben wagten wir viel. Doch die Homepage www.mitbabbeln.de wurde sehr gut angenommen und hat uns viele wertvolle Anregungen und Hinweise gegeben.
Auch unsere seit Jahren gepflegte Tradition der Öffnung der Vorstands.- und Fraktionssitzungen für Nichtparteimitglieder wurde immer wieder von engagierten Bürgern angenommen. Aus der Summe dieser vielen guten und konstruktiven Begegnungen, Netzwerkgesprächen, Emails und Briefen mit Ihnen als Bürger ist dieses Wahlprogramm entstanden. Das Motto „Kommunal ist nicht egal“ lebt!
In einem letzen Schritt haben die Kandidaten und die Rödermark SPD als Ganzes alle Themenfelder zusammengetragen und werben jetzt mit diesem Bürgerwahlprogramm um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme.
Wir sind davon überzeugt, dass unser gemeinsames Bürgerwahlprogramm nicht nur zukunftsweisend, innovativ und modern, sondern auch solide, sozial und bürgernah ist. Weil es ein Programm von und für alle Rödermarker sein soll, haben wir uns dazu entschlossen Ihnen keine langen, staubtrockenen Politikromane zuzumuten, sondern alles so kurz und knapp, aber auch klar und deutlich wie möglich zu präsentieren: Wir wollen keine politischen Floskeln liefern, sondern anpacken und politische Verantwortung übernehmen.
Zusammen mit einem wirklich guten und ausgewogenen Team an Kandidaten für die Stadtverordneten Versammlung aus jung und alt, unverbraucht und erfahren, motivierten Männern und Frauen werben wir für Ihre Stimme am 6. März 2016.
Rödermark – Stadt mit gesunden Finanzen
Zurück zu ausgeglichenen Haushaltsplänen und keine weiteren Steuererhöhungen. Das sind unsere Oberziele in den nächsten Jahren.
Aktive Wirtschaftsförderung und effizientes Haushalten kann der Stadt zu mehr Einnahmen verhelfen und so die Schuldenlast weiter verringern.
Zum effizienten Haushalten trägt eine gesteigerte Digitalisierung von Verwaltungsaufgaben bei. Der Ausbau des E-Governments – sprich der Einbau weiterer Online-Angebote – erweitert den kommunalen Bürgerservice.
Zum effizienten Haushalten gehört für uns die interkommunale Zusammenarbeit. Die Organisation der Ver- und Entsorgung, des Personalwesens, der Bauhöfe, Stadtkassen oder Steuerämter sind Beispiele interkommunaler Potenziale. Sie zu heben schafft reduzierte Ausgaben, schafft und nutzt Synergien, führt zu einem meist günstigeren, oft auch breiteren Leistungsangebot.
Rödermark muss stärker Einnahmen erwirtschaften. Dazu gehört, dass im Bereich der Energiewende alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, z.B. durch noch mehr Solaranlagen auf städtischen Gebäuden.
Zum effizienten Haushalten gehört, intelligent zu sparen. Indem wir notwendige Investitionen in die Zukunft heute statt morgen tätigen und dies dort, wo es akut notwendig ist. Dazu zählen wir Straßen, öffentlichen Gebäude, Kitas und Schulen.
Im Interesse Rödermarks – und aller anderen hessischen Kommunen – setzen wir uns ein für die erneute Überarbeitung des Kommunalen Finanzausgleichs (KFA), der die Finanzbeziehungen zwischen Land und Kommunen sowie den Kommunen untereinander endlich auf eine faire Grundlage stellen muss.
Ein großes Leistungs-Potenzial stellt die Bürgergesellschaft selbst bereit und wird auch in Rödermark gern genutzt: das ehrenamtliche Engagement vieler Menschen unterstützt die öffentliche Aufgabenerfüllung und das städtische Leistungsangebot. Damit das so bleiben kann, müssen hierfür finanzielle Freiräume gesichert werden.
Auch Sparen ist kein Allheilmittel, und Kaputtsparen bringt die Handlungsfähigkeit der Stadt nicht zurück. Alle Bemühungen, den kommunalen Haushalt zu sanieren, dürfen nicht das große Ganze aus den Augen verlieren: eine liebens- und lebenswerte Kommune, die in der Lage ist, Zukunftsinvestitionen aus eigener Kraft zu tätigen und notwendige Entscheidungen eigenverantwortlich zu treffen.
Der öffentlich geförderte bzw. gestützte Wohnungsbau soll den Wohnraum in Rödermark bezahlbar halten. Aus städtischem Wohnungsbestand erzielte Einnahmen und Überschüsse müssen in die Wohn-Infrastruktur reinvestiert werden, zum Beispiel in neuen Sozialen Wohnungsbau oder in die energetische Sanierung des Bestands. Dabei partizipieren auch regionale Unternehmen durch öffentliche Aufträge.
Rödermark – Standort für Wirtschaft und Arbeit
Der Kreis Offenbach gilt als zweitstärkster Wirtschaftsstandort in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland! Im bundesweiten Vergleich belegt der Kreis Offenbach Platz 34. Bei Firmengründungen nimmt er sogar den Rang 23 ein. Die Rhein-Main-Region entwickelt sich mehr und mehr zu einem Knotenpunkt im internationalen Handelsverkehr. Am Wachstum der Region wollen wir nicht den Anschluss verlieren.
Eine weitsichtige Wirtschaftsförderung setzt voraus, neue Unternehmen aus innovativen Branchen auch ansiedeln zu können, bei Bedarf auch in neuen Gewebegebieten. Das schafft neue, zukunftsfähige Arbeitsplätze.
Spezielle Eignungen brauchen spezielle Arbeitsplätze: Menschen mit dauerhaftem Handicap und somit ohne Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt kann ein öffentlich geförderter Arbeitsplatz in kommunaler Verantwortung die Existenz sichern.
Wer Firmen gründet, verdient unsere Förderung. Junges, innovatives Potenzial soll nicht abwandern, sondern in unserer Stadt bleiben und wachsen. Deshalb setzen wir darauf, schon in Schulen für das Thema Startups / Unternehmensgründungen mit Projekttagen und AGs zu interessieren.
Der Bestand lokaler Unternehmen ist zu stärken und zu fördern. Hier kann die Verwaltung mit Leistungen aus einer Hand (Fachbegriff: „one-stop-agency“), wichtige Hilfen geben beim Standort- und Unternehmensmarketing, der Förderung von Standortgemeinschaften durch Gewerbehöfe, Gründerzentren mit aktiver Begleitung der jungen Unternehmen und in enger Kooperation mit der Rödermärker Berufsakademie Rhein/Main. Auch Interkommunale Wirtschaftsförderung spart Geld und andere Ressourcen. Das wollen wir möglichst rasch nutzen.
Ein ärgerliches Wachstumshemmnis für kleine und mittlere Unternehmen ist die schlechte Versorgung mit leistungsstarker Breitband-Kommunikation in Rödermark. Nach mehr als 8 Jahren Anlauf immer noch Projekt: Zur fälligen Umsetzung sind die entsprechenden Haushaltsmittel bereit zu stellen.
Die Wirtschaftskraft von Bürgern mit ausländischen Wurzeln zu fördern, kann ein weiterer, wichtiger Beitrag zur Wirtschaftsförderung sein und ein nachhaltiger Beitrag zur Integration. In einer gezielten Wirtschaftsförderung sehen wir Chancen für einen wirtschaftlichen, sozialen und selbst bestimmten Aufstieg von Zuwanderern.
Bei alledem setzen wir uns für eine bessere Kommunikation zwischen Wirtschaft und Politik ein. Und das muss Chefsache des Bürgermeisters sein.
Rödermark – Bürgerbeteiligung und Partizipation
Wer will, dass politische Entscheidungen akzeptiert werden, muss die Bürgerschaft daran beteiligen. Eine Partizipation an politischen Entscheidungen festigt auch immer demokratische Prinzipien. Besonderes wichtig ist das bei Mitbürgern, die durch soziale Herkunft und Bildungsgrad bislang nur schwer am politischen Diskurs zu beteiligen sind.
Reine Informationsveranstaltungen oder Anhörungen reduzieren Bürgerbeteiligung auf Politikmarketing. Daran beteiligen sich allenfalls kleine Interessengruppen. Wir hingegen wollen Menschen verschiedener Milieus, Kulturen und Altersgruppen zusammenbringen. Die Form dieser Beteiligung muss sicherstellen, dass alle Beteiligten auf Augenhöhe miteinander diskutieren und nicht nur die „Dauersprecher“. Bürgerbeteiligung ist eine wichtige Erweiterung für politisches Handeln und kein Ersatz für die repräsentative Demokratie. Daher fallen abschließende, finanzverantwortliche Entscheidungen weiter in der Stadtverordnetenversammlung.
Rödermark – Stadt mit sozialem Zusammenhalt
Wirksame Sozialpolitik ist nicht bevormundend, sondern baut Brücken. Wir wollen den sozialen Zusammenhalt in Rödermark nicht nur erhalten, sondern weiter-entwickeln. Dazu gehören Unterstützungsstrukturen von der Jugendhilfe, Frühförderung, Bildungs- und Arbeitsmarktförderung bis hin zur Altenhilfe. Sie müssen so vernetzt werden, dass Benachteiligung und soziale Ausgrenzung gar nicht erst entstehen können.
Wir stehen Menschen in jeder Lebenslage bei, unabhängig von Alter, Herkunft, Religion, Geschlecht und sexueller Identität. Auch die nachbarschaftlichen Initiativen und die Stadtteilarbeit werden wir daher weiter unterstützen und nach Kräften versuchen zu intensivieren. Dies gilt ebenso für die Zusammenarbeit mit den vor Ort tätigen Wohlfahrtsorganisationen und Selbsthilfeeinrichtungen.
Rödermark – Stadt für Vielfalt und Integration
Hierzu gehört für uns selbstverständlich auch, denjenigen, die aus den Krisenregionen der Welt geflüchtet sind und denen Rödermark als Ort für Asyl zugewiesen wurde, pragmatische und effektive Hilfe zu leisten. Diese Menschen zu integrieren, ihnen Perspektiven und ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen, ist uns ein wichtiges Anliegen. Alle Akteure sozialer Arbeit, seien sie haupt- oder ehrenamtlich tätig, werden für diese gelungene Willkommenskultur und nachhaltige Integration gebraucht. Für diese soziale Arbeit wollen wir notfalls auch ausreichende kommunale Mittel einplanen.
Ein wichtiger Baustein für eine gelungene Integration ist zwangsweise der Spracherwerb. Er sollte möglichst schnell erfolgen – und dort wo nötig – auch eine kommunale Förderung erhalten. Einwandererkinder mit fehlender Sprach- und Sozialkompetenz, aber intellektuellem Potenzial für gute Schulabschlüsse wollen wir besonders fördern. Dazu schaffen wir ausreichende Sprachförderungs- und sozialpädagogische Angebote – in Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule und anderen. Die Sprachförderung für Vorschulkinder sollen in den Kitas stattfinden.
Jenen, die aus religiösen oder anderen Gründen unsere gemeinsame Stadtgesellschaft ablehnen, erteilen wir eine klare Absage. Extremismus, Antisemitismus und andere intolerante Irrlehren haben in unserer Stadt keinen Platz.
Rödermark – Stadt mit offenen Schulen und guter Bildung
Je jünger Schulkinder sind, desto notwendiger ist es, sie individuell zu fördern. In Grundschulklassen mit 24 Kindern pro Lehrkraft ist das kaum möglich. Schulklassen mit 10-15 Kindern bleiben eine Vision, bis alle es wollen. Das werden wir nicht innerhalb weniger Jahre erreichen.
Übervolle Klassen, überlastetes Lehrpersonal: ein ausreichendes Lernen in der Schule ist so nicht gewährleistet. Eltern müssen immer mehr helfen, fördern, stützen. Damit Elternrolle und Berufstätigkeit nicht weiter auseinander fallen, unterstützen wir das Ganztagsschulkonzept. Für Vereine, Volkshochschule, Bibliotheken oder Musikschule und die Elternschaft bleibt noch genug, das Schulangebot zu ergänzen.
Wir unterstützen die Weiterentwicklung unserer Schulen zu mehr Selbständigkeit und Öffnung für mehr Kreativität und individuelle Förderung.
Das Verkürzen des Schulzeit auf acht Jahre, sowie das Verdichten der Lerninhalte bis zum Abitur, waren ein Fehler. Richtig ist: möglichst langes gemeinsames Lernen und ein Höchstmaß an individueller Förderung statt frühem Aufteilen in Haupt-, Real- und Gymnasialschule.
Schulpolitik ist Landespolitik und der städtische Einfluss auf die Schulen begrenzt. Die Kinder und Eltern wohnen aber in unserer Stadt. Deshalb sehen wir die Bildungsförderung als kommunale Aufgabe. Auch weil gute Schulen für Familien wie auch für Unternehmen ein bestimmender Standortfaktor sein können.
Rödermark – Stadt der Kinder und Jugendlichen
Dazu werden wir die Zusammenarbeit aller im Bildungssektor Wirkenden auf allen Ebenen stärken: städtische Angebote im Vorschulalter, Bildungsinstitutionen im Schulalter sowie Familien, Religions-Gemeinschaften, Vereine und Verbände wie die Musikschule, wie Sport- und Musikvereine, wie die Feuerwehr.
Wir wollen alle Eltern und Kinder dabei unterstützen, das passende Schulangebot in ihrer Nähe zu finden. Die Schulsozialarbeit und die Berufsorientierung an Schulen wird von uns gefördert und die personelle Ausstattung für die inklusive Bildung an den Schulen unterstützt. Überdies setzen uns für die Wiedereinführung des aktiven Wahlalters von 16 Jahren bei den Kommunalwahlen ein.
Rödermark – Stadt aktiver Senioren
Wir wollen die Stadt möglichst barrierefrei gestalten. Hierzu ist die Meinung und Fachkompetenz des Seniorenbeirats wichtig. Viele der älteren Menschen wollen in ihrer gewohnten Umgebung und in ihren eigenen vier Wänden weiter leben. Hilfsangebote für alltägliche Besorgungen und Besuche werden wir in Zusammenarbeit mit Wohlfahrtsorganisationen, Seniorenbeirat, Seniorenhilfe Rödermark und anderen Initiativen schaffen.
Dabei helfen digitale Kommunikation und Assistenzsysteme: Wir werden versierte Ältere rekrutieren, die anderen als „Senioren-Technik-Botschafter“ helfen.
Die strategischen Planungen der Stadt Rödermark müssen den Veränderungen im Generationenverhältnis Rechnung tragen.
Rödermark – Stadt des Sports, des Ehrenamts und der Kultur
Sport bringt Lebensqualität, Lebensfreude sowie Gesundheit und führt Menschen zusammen. Sportlicher Teamgeist lehrt Toleranz und Fairness, überwindet selektive Hürden, fördert gemeinschaftliches Engagement und stärkt so den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.
Sport im Verein ist wichtig für die Kultur des Zusammenlebens und hilft bei der Integration. Sport bietet spannende Unterhaltung und bereichert die Freizeitgestaltung vor Ort. Umso wichtiger ist es, diese positive Kraft des Sports zu fördern.
Für die kommunale Sportpolitik bedeutet dies, die Sportvereine verlässlich zu unterstützen und damit unsere Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen. Die Kürzungen der Fördermittel der letzten Jahre wollen wir zurücknehmen. Sportförderung ist für uns eine Pflichtaufgabe, die nicht zur Disposition steht. Die Sportvereine brauchen Planungssicherheit. Die werden wir schaffen.
Wir stehen dafür, politischer Ansprechpartner für die Belange der Rödermarker Vereine zu sein. Wir bleiben verlässliche Unterstützer der Sport- und Ehrenamtswelt. Wir setzen uns ein für eine Reduzierung der Bürokratie für Sportvereine auf das Unvermeidliche.
Das kulturelle Leben in unserer Stadt ist ein maßgebliches Stück Lebensqualität. Wir wollen das kulturelle Angebot erhalten und – wo möglich – ausbauen. Dafür werden wir die Kultur treibenden Vereine/Gruppen in ihrer Arbeit weiterhin nachhaltig unterstützen.
Rödermark – Stadt mit finanzierbarem Wohnraum
Rödermark hat die Möglichkeit, auf rund 20 ha Wohnbauland zu entwickeln – diese Flächen wollen wir nutzen. Denn es müssen in Rödermark wieder mehr bezahlbare Wohnungen für Familien und Singles gebaut werden.
Bei der Entwicklung dieser neuen Wohngebiete sind Modelle der sozial gerechten Bodennutzung (z. B. Kommunale Entwicklungsmaßnahmen) anzuwenden. Schon im Vorfeld sind die späteren Bewohner an den Planungen der Wohnungen und des Wohnumfeldes zu beteiligen.
Aber auch die Möglichkeiten in der bebauten Ortslage wollen wir optimal nutzen. Auf städtischen Grundstücken soll weiterer Wohnraum entstehen. Private Investoren sollen durch die Stadt planerisch unterstützt werden. Wir wollen, dass mindestens ein Drittel der neu entstehenden Flächen für den sozialen Wohnungsbau genutzt werden.
Wir wollen für die wachsende Zahl älterer Mitbürger selbst bestimmtes Wohnen im Alter gewährleisten. Wohnungen sollen deshalb altengerecht und barrierefrei sein. Wir unterstützen die Entwicklung und Förderung alternativer Wohnkonzepte wie Mehrgenerationenwohnhäuser und Modelle wie „Wohnen für Hilfe“ (z. B. Hilfeleistungen als Mietersatzleistung).
Rödermark – Stadt der Mobilität
Ob der Trend bei jungen Menschen weg vom eigenen Auto und hin zu einer Kombination aus Fahrrad, Bus, Bahn und Car Sharing anhält, ist unsicher. Unabhängig davon ist das stärkere Verzahnen öffentlicher und individueller Verkehrsträger allemal sinnvoll.
Der motorisierte Verkehr kann aus den Ortslagen nur verdrängt werden, wenn Alternativen entwickelt sind und die Infrastruktur des Verkehrs ein Umsteigen fördert.
Unser Ziel ist die fahrradfreundliche Kommune, d. h. gesicherte, markierte Radwege durch die Stadt, moderne Abstellanlagen für Fahrräder an allen Punkten mit viel Publikumsverkehr und gesicherter Parkraum an den Bahnhöfen für Fahrräder nebst Mietboxen zum Aufbewahren von Fahrradkleidung. Ein erster Schritt dafür wäre eine innerörtliche Fahrradnetzplanung in Zusammenarbeit mit dem ADFC und interessierten BürgerInnen. Die dazu begonnenen Gespräche werden wir konstruktiv begleiten und unterstützen.
Wohngebiete komplett schilder- und ampelfrei zu machen, ist vorstellbar und möglich. Der Magistrat soll hierfür eine Arbeitsgemeinschaft einrichten.
Für elektrobetriebene Fahrzeuge und Räder wollen wir die Installation von Lade-stationen an den Bahnhöfen umsetzen.
Rödermark – Energiewende und Umweltfreundlichkeit
Die Energiewende ist mittlerweile auch kommunal im Gange. Wird Energie vor Ort erzeugt, fließen den Städten auch Steuereinnahmen zu. Werden kommunale Grundstücke und Gebäude für Energieerzeugung genutzt, erzielen sie attraktive Pachteinnahmen. Die Wertschöpfung bleibt in der Region, und mit neuen Energieerzeugern werden wir unabhängiger von den großen Energieversorgern und demokratisieren die Energiewirtschaft. Dazu kann auch die kommunale Übernahme der Ortsverteilnetze (Rekommunalisierung) gehören, auch wenn das in Rödermark nur langfristig umsetzbar ist.
Wir wollen die Modernisierung des Gebäudebestands der Stadt und auch Privater vorantreiben, z. B. gemeinsam mit der Bürger-Energiegenossenschaft Rodgau-Rödermark.
Denn das größte Potenzial zu Energieeinsparung liegt im Altbaubestand. Die energetische Sanierung der Altbausubstanz werden wir insbesondere in den Ortskernen fördern.
Unser Ziel ist es, ein Förderprogramm mit einem städtebaulichen Entwicklungskonzept für die Ortskerne zu kombinieren. Dieses Konzept verbunden mit dem Ausbau einer Energieberatung soll der Schwerpunkt unserer Energiepolitik sein.
Darüber hinaus wollen unsere Straßenbeleuchtung komplett auf LED-Technik um-stellen.
Rödermark – Stadt in Sicherheit
Bei den Freiwilligen Feuerwehren in Ober-Roden und Urberach leisten ehrenamtlich Tätige einen hervorragenden Dienst und gewährleisten damit den Brand- und Katastrophenschutz in unserer Stadt. Damit das so bleibt, sind die räumlichen und organisatorischen Voraussetzungen für beide Wehren zu schaffen, dringend notwendige Ausrüstung zu erwerben und Investitionen zu tätigen. Wir wollen die Einsatzstärke der Feuerwehr erhalten, wenn notwendig durch die Bereitstellung hauptamtlichen Personals. Wir wollen den Brandschutzentwicklungsplan fortlaufend aktualisieren und den darin ermittelten Bedarf ohne Abstriche decken.
Das Sicherheitsgefühl wird stark durch das Erscheinungsbild der öffentlichen Straßen und Plätze geprägt. Die ausreichende Beleuchtung dunkler Wege, Straßen und Plätze auch in der Abend- und Nachtzeit schafft Sicherheit. Das muss auch so bleiben. Vorstößen hin zu einer Nachtabschaltung der Straßenbeleuchtung erteilen wir eine Absage.
Bestehende Projekte und Vereine zum Thema Drogen- und Suchtprävention sind weiter zu unterstützen. Gleiches gilt für die Prävention vor Gewalt, sexuellem Missbrauch und jedweder Kriminalität auch durch die verbesserte Zusammenarbeit zwischen den Schulen und außerschulischen Institutionen.
Die Installation der Video-Anlage am Bahnhof Ober-Roden ergab weniger Vandalismus, weniger Verunreinigungen, weniger Müll und mehr Sauberkeit. Die SPD ist daher der Auffassung, endlich auch am Bahnhof Urberach derartige Videoanlagen einzurichten.
Ich freue mich auf Ihre Rückmeldungen und Anregungen. Ihre Fragen zu unserer politischen Arbeit oder auch Ihren Ärger, Frust und Fragen zur Stadt können Sie uns wie gewohnt unter www.mitbabbeln.de schreiben, weitere Infos unter spd-roedermark.de.
HINWEIS: Die Langfassung kann als PDF HIER heruntergeladen werden.





