Bilder vom KICKOFF Wahlkampf Samuel Diekmann Roedermark_TITEL

Bilder und Video: Diekmanns KICKOFF ein riesen Erfolg

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(Rödermark) Ein voll besetzter Mehrzweckraum in der Halle Urberach. Ein kraftvoller und überzeugender Auftritt des Bürgermeisterkandidaten Samuel Diekmann und ein SPD-Landesvorsitzender, der Klartext gesprochen hat. So fasst die SPD Rödermark den Wahlkampfauftakt am gestrigen Abend zusammen.

Sichtlich begeistert von der Atmosphäre und der Beteiligung an der Veranstaltung zeigte sich Hidir Karademir, Vorsitzender des Ortsvereins der SPD.  Er konnte neben den Vertretern der lokalen Fraktionen und Parteien sowie zahlreichen Vereinsvertretern aus Rödermark auch die SPD-Bürgermeister aus Rodgau (Jürgen Hoffmann) und Heusenstamm (Halil Öztas) willkommen heißen.



Auch der SPD-Kreisvorsitzende Ralf Kunert, sowie  die Landtagsabgeordnete Ulrike Alex waren unter den Gästen. Erfreut zeigte sich Karademir auch über die Teilnahme von Thorsten Schäfer-Gümbel, SPD-Landesvorsitzender, der extra nach Rödermark angereist war, um den Wahlkampfauftakt von Diekmann persönlich zu unterstützen. Zur Das am Ende weit mehr als 100 Gäste der Einladung Diekmanns gefolgt sind erfreute Karademir besonders. „Damit haben wir im Vorfeld der Veranstaltung nicht gerechnet“, so Karademir, der sich dann auch gleich bei den Gästen, welche sich mit einem Stehplatz begnügen mussten, entschuldigte.



Die Vorstellung des Bürgermeisterkandidaten, die im Übrigen im Livestream auf Facebook zu verfolgen war, übernahm der ehemalige Fraktionsvorsitzende der SPD, Armin Lauer. Im Interview mit Lauer ließ Diekmann dabei keinerlei Zweifel aufkommen, dass er das Amt des Bürgermeisters anstrebt. Er stellte seine Person und bisherigen Tätigkeiten vor. Er erklärte dem Publikum, wie wichtig ihm die Familie ist und dankte dieser gleichzeitig für die große Unterstützung. Seine Agenda und Ideen für Rödermark will Diekmann der Bevölkerung im Laufe der nächsten Monate näher bringen. Dies von Mensch zu Mensch und in weiteren Veranstaltungen zu seinen Einzelthemen. Er betonte, dass ihm dabei insbesondere der Dialog und die Diskussion mit der Bevölkerung am Herzen liegt. Diekmann möchte insgesamt auch die Bürgerbeteiligung in Zukunft wieder verbessern, sollte er neuer Bürgermeister der Stadt werden.


Rund 140 Gäste waren zu Diekmanns KICKOFF gekommen.

Rund 140 Gäste waren zu Diekmanns KICKOFF gekommen.


Diekmann stellt seine Rödermarkagenda 2023 den rund 140 Gästen vor

Inhaltlich stellte Diekmann seine Ideen zur Entwicklung der „Grünen Mitte“ in einem Videotrailer vor. Er will damit Ideen anstoßen und diese diskutieren. Eine Entwicklung in diesem Bereich sei aber nur gemeinsam mit den Bürgern machbar. Ehrlichkeit, Offenheit und Transparenz stellte Diekmann in den Vordergrund seiner Ausführungen. Unter diesem Motto will Diekmann auch die Stadt führen und sie fit für die Zukunft machen. „Das ist mein Anspruch, den ich mir selbst auferlegt habe,“ so Diekmann. Dazu gehöre eben auch unbequeme Dinge anzusprechen, zu sagen was geht oder auch nicht.

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Gespannt hörten die Gäste Diekmanns Ideen zu.

Viele Gäste konnten nur einen Stehplatz ergattern, der Mehrzweckraum der Halle Urberach war bis auf den letzten Platz belegt.

Viele Gäste konnten nur einen Stehplatz ergattern, der Mehrzweckraum der Halle Urberach war bis auf den letzten Platz belegt. Auf dem Bild auch Bürgermeister Halil Öztas aus Heusenstamm.

Diekmann sprach auch zu den Themen Wirtschaftsförderung, Einzelhandel und Arbeitsmarktpolitik. Bei der Wirtschaftsförderung will er u.a. einen ehrenamtlichen Wirtschaftsbeirat gründen und das Know-how von Rödermärker Bürgern dazu nutzen. Im Einzelhandel ist es nach Diekmanns Auffassung 5 vor 12. Hier will er mit innovativen Lösungsansätzen und einem start-up-Hub Hilfe und Unterstützung leisten, neue Arbeitsplätze schaffen und jungen Menschen in Rödermark eine Perspektive geben. Auch das seien erstrebenswerte Ziele. Dazu muss die Politik in Rödermark seiner Ansicht nach aber auch klare Aufträge erteilen. „Die Wirtschaft muss gefordert, aber eben auch gefördert werden“, so Diekmann. Dies gelinge aber nur, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen.



Überdies erklärte Diekmann vor den Vereinsvertretern, dass er bei den freiwilligen Leistungen der Kommune die Vereine anders unterstützen will. Ihm schwebt im Falle seiner Wahl die Installation eines Fundraising-Beraters in der Verwaltung vor. Dessen Aufgabe wäre es, die Vereine bei der Beantragung von Fördermitteln aus sozialen Stiftungen zu unterstützen.

Eine klare Aussage machte Diekmann auch zur Straßensanierung. Die Kosten von 10-15 Millionen für die grundhaften Sanierungen der Straßen in Rödermark sind bekannt. Eine reine Straßenbeitragssatzung lehnt er aus sozialen Gesichtspunkten ab. Diese würden die Anlieger von Straßen über Gebühr belasten und gingen schnell mal in einen fünfstelligen Euro-Bereich. Wenn Rödermark aus haushaltspolitischen Genehmigungsgründen als Rettungsschirmkommune allerdings dazu gezwungen wäre Straßenbeiträge von ihren Bürgern zu verlangen, werde er sich unter solidarischen Gesichtspunkten ohne Wenn und Aber für wiederkehrende Straßenbeiträge einsetzen. Diese seien dann im unteren dreistelligen Euro-Bereich zu sehen und sozial gerechter.

Thorsten Schäfer-Gümbel wirbt für Diekmann

Nach der Interviewrunde ergriff Thorsten Schäfer-Gümbel das Wort. Schäfer-Gümbel betonte, dass er Diekmann als Problemlöser und nicht als Problemsucher einschätzt. Er sehe Diekmann als Antreiber und Ideengeber, der diese auch authentisch vertrete und vermitteln kann. „Diekmann hat eine klare Vision, wie sich Rödermark in den nächsten Jahren entwickeln soll. Und die Entscheidung, ob das Gemeinwesen in einer Stadt funktioniert, hängt eben weitestgehend auch davon ab, wie eine Stadt geführt und gelenkt wird“, so Schäfer-Gümbel. Diekmann hat nach Auffassung des SPD-Landeschefs auf Grund seiner Biografie das komplette Rüstzeug, notwendige Lösungen zu organisieren. Davon ist Schäfer-Gümbel felsenfest überzeugt.

Thorsten Schäfer-Gümbel wirbt für Diekmann

Thorsten Schäfer-Gümbel wirbt für Diekmann

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Zahlreichen Vereinsvertretern aus Rödermark auch die SPD-Bürgermeister aus Rodgau (Jürgen Hoffmann) und Heusenstamm (Halil Öztas) waren gekommen. Auf dem Bild: Thorsten Schäfer-Gümbel, SPD-Landesvorsitzender, der SPD-Kreisvorsitzende Ralf Kunert sowie Fraktionsvorsitzender der freien Wähler Rödermark Peter Schröder.

„Er ist in der Lage Menschen zusammen zu führen und das Gemeinwesen zu pflegen. Das habe letzlich auch etwas mit seiner Profession als Pastor zu tun. Er erfüllt alle Voraussetzungen ein Rathaus zu führen,“ so der SPD-Landeschef in seiner Bewertung. Schäfer-Gümbel forderte die Rödermärker Bevölkerung dazu auf, sich mit dem Kandidaten auseinander zu setzen und mit ihm zu diskutieren. Zu diskutieren über die richtigen Ideen und dies im konstruktiven Sinne. Nur so könne man etwas bewegen. „Denn mit Samuel Diekmann hat Rödermark einen Pfadfinder auf den man sich verlassen kann. Deshalb bitte ich sie alle, ihn bei der Wahl zu unterstützen und ihm das Vertrauen zu schenken“, so Schäfer-Gümbel abschließend.



Persönliche Gespräche

Die Teilnehmer hatten anschließend die Möglichkeit mit Schäfer-Gümbel und Diekmann zu diskutieren. Alle Fragen wurden dabei souverän von Beiden beantwortet. „Das war ein kraftvoller und überzeugender Auftritt unseres Bürgermeisterkandidaten Samuel Diekmann und ein SPD-Landesvorsitzender, der Klartext gesprochen hat“, so das Gesamtresümee von Karademir zur Veranstaltung. Er lobte abschließend alle Beteiligten für die tadellose Organisation und die charmante musikalische Begleitung von Ezgi Çavuş, die am Klavier mit ausdrucksstarker Gesangsstimme zu überzeugen wusste.


Diekmanns Wahlprogramm sehen Sie HIER.


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