Für eine starke Wirtschaft in Rödermark.

Rödermark braucht eine starke Wirtschaft

Lesedauer ca. 4 Minuten

Unsere Stadt braucht eine starke Wirtschaft. Sie sichert unseren Bürgerinnen und Bürgern Arbeitsplätze und als Stadt wichtige Einnahmen, die wir für die Aufgaben als Kommune für unsere Bürgerinnen und Bürger  dringend benötigen.

Rödermark ist  ein „Ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte“, so ein Prüfurteil der Industrie und Handelskammer. Ihre Arbeit verrichten die Fach- und Führungskräfte aber in der Regel woanders. Wir schaffen es zwar, unserer Stadt als Wohnort für junge Familien zu etablieren, aber nicht unsere Jugend hier mit einem Arbeitsplatz zu binden. Gearbeitet wird meist in anderen Städten. Mein Ziel ist es, Rödermark auch zu einem attraktiven Arbeitsort für Rödermärker auszubauen.

Unsere Wirtschaftsförderung braucht nicht nur den Auftrag den gewerblichen Bestand zu sichern, sondern auch aktiv neues und zukunftsorientiertes Gewerbe anzuwerben und zu fördern. Bei diesem Auftrag möchte ich als Verantwortlicher die Wirtschaftsförderung nach besten Kräften unterstützen.

Weiter möchte ist einen Wirtschaftsbeirat ins Leben rufen, der zusammen mit der Wirtschaftsförderung das Thema neue Gewerbeansiedlung voranbringen soll. Wir haben in Rödermark viele gute und kompetente Köpfe aus der Wirtschaft, Bankensektor, Investmentbereich usw.. Mit einigen dieser Personen habe ich schon gesprochen und die Bereitschaft signalisiert bekommen die Stadt in einer solchen Funktion ehrenamtlich zu beraten.

Startup

Vor rund 3 Jahren habe ich selbst ein Unternehmen gegründet, das in seinem Segment heute zu den größten Anbietern in Deutschland zählt. Ich bin überzeugt, dass in dem Thema Firmengründung – neudeutsch Startups – ein großes Potential liegt.

Sybille und Marius Luther - Gründer von Certace, Memorado und HeyJobs

Sybille und Marius Luther – Gründer von Certace, Memorado und HeyJobs

Im August 2016 habe ich mich mit Sybille und Marius Luther für einen Tag auf Mallorca getroffen und über das riesige Potential von StartUps gesprochen. Beide sind preisgekrönte Gründern und haben z.B. Certace, Memorado und HeyJobs gegründet. Es ist Herrn Luther 2014 gelungen innerhalb kürzester Zeit vier Millionen Euro alleine für sein StartUP Memorado einzusammeln (“App des Jahres 2015” bei Apple und Google). Jetzt startet er und seine Partnerin mit einem neuen Projekt durch.

Nein, leider sind beide KEINE Rödermarker, aber ihre Geschichte ist exemplarisch dafür, was alles mit einer guten Idee möglich ist. Auch in unserer Stadt schlummern viele gute Ideen und Talente die wir fördern sollten. In manchen Städten hat sich eine ganze Gründerszene etabliert. Da mir dieses Thema sehr am Herzen liegt, bin ich auch als Mentor für junge Unternehmer aktiv. Als Bürgermeister werde ich sowohl meine Erfahrungen als Gründer, aktives Mitglied der regionalen Startup-Szene und als Mentor für Unternehmen mit einbringen.

Rödermark kann hier mit  seinem Wohnumfeld viel mehr bieten! Ich möchte guten Ideen in unserer Stadt eine reale Chance geben. Unternehmer damit unterstützen, sie zu schulen und mit einer verbesserten Infrastruktur unter die Arme greifen. Als junger Unternehmer habe ich festgestellt, dass die beste Unterstützung eine gute Netzwerkarbeit mit anderen Unternehmen (auch branchenübergreifend) ist. Diese Unterstützung möchte ich mit einem neuen Rödermärker-Startup-Hub“ realisieren.

Gruppenbild von Mentoren - Youth Business Germany -YBG -

Gruppenbild von Mentoren – Youth Business Germany -YBG –

Mein Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, an dem nicht nur die Wirtschaftsförderung ihren Sitz hat und Startups mit Rat und Tat zur Seite steht, sondern auch jungen Unternehmen in der Gründungsphase wirksam unter die Arme zu greifen. Dazu gehören z.B. Angebote wie vergünstigte Anmietung eines Büros oder die Vernetzung und Kooperation mit ihren Nachbarn. In dieses Projekt sollen möglichst auch Förderbanken, das „Unternehmensforum Rödermark“ und unsere „Business Angels“ als Unterstützer eingebunden werden.


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Bestehender Einzelhandel und Gewerbe

Bestehender Einzelhandel und Gewerbe  müssen weiter gefördert werden. Vor allem der Einzelhandel hat es nicht nur in unserer Kommune schwer und muss sich gegen die Konkurrenz aus Großmärkten und Internet behaupten. Manche Kommunen und Einzelhändler haben diesen Kampf bereits mehr oder weniger aufgegeben. Ich bin fest davon überzeugt, dass man es mit innovativen Konzepten, mit Alleinstellungsmerkmalen und sinnvollen Ergänzungen eigener Internetangebote schaffen kann, sich diesen Herausforderungen erfolgreich zu stellen.

Die Uhr für dieses Entgegensteuern steht auf „5 vor 12“! Wenn es dem Einzelhandel nicht gelingt, sich auf die Konkurrenz und die Strukturen des 21. Jahrhunderts einzustellen, wird es mit einer Zukunftsperspektive schwierig werden. Den nötigen Wandel -hin zu konkurrenzfähigen Einzelhandelsangeboten- werde ich in enger Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen im Gewerbeverein vorantreiben. Dazu gehören u.a. die Förderung im Bereich Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen durch die Wirtschaftsförderung. Einen weiteren wichtigen Faktor für den Einzelhandel sehe ich in dem demografischen Wandel im Mittelstand. Im Bundesgebiet haben alleine zwischen 2015 und 2017 rund 580.000 Inhaber mittelständischer Unternehmen aus Altersgründen eine Übergabe oder Verkauf ihres Unternehmens vollzogen. Diese Entwicklung hat auch vor unserer Stadt nicht halt gemacht und wird sich in den nächsten Jahren noch verschärfen! Als Stadt müssen wir es schaffen,  nicht nur den Einzelhandel, sondern auch die Dienstleistungs- sowie die ärztliche/medizinische Versorgung durch ausreichende Angebote in die nächste Generation zu überführen. Wenn wir nicht im wahrsten Sinne des Wortes „alt aussehen möchten“, dann muss der Einzelhandel gemeinsam mit der Politik Hand und Hand marschieren und funktionieren. Ziel muss es sein, der nächsten Generation entsprechende Arbeitsfelder attraktiv zu übergeben. Auch der Gesellschaft – mit einer immer größeren Anzahl an Seniorinnen und Senioren insgesamt – ist im Hinblick auf den demografischen Wandel im Mittelstand höhere Aufmerksamkeit zu schenken.

Die Rödermarker Kaufkraft ist im Bundesvergleich überdurchschnittlich hoch. Insgesamt 173,2 Mio. Euro stehen zur Verfügung. Der Umsatz aller Rödermarker Einzelhändler liegt bei 133 Mio. Euro. 40,2 Mio. Euro werden somit in den Nachbarkommunen ausgegeben. Vor allem Elektronikartikel, Spielzeug, Teppiche und Möbel werden anderswo gekauft. Die Zahlen belegen eines ganz klar: es bestehen durchaus noch Entwicklungsmöglichkeiten für unseren ansässigen Einzelhandel.  Und es gibt noch viel im Sinne einer guten und zielführenden Stadtentwicklung zu tun.

Industrie- und Gewerbepark
Wir bruachen neue Gewerbeflächen in Rödermark.

Wir bruachen neue Gewerbeflächen in Rödermark.

Rödermark eignet sich mit seiner grünen Lage und Infrastruktur sicherlich nicht für das ganz große produzierende Gewerbe und Industrie. Das ist auch nicht mein Ziel. Sehr wohl aber eignet sich Rödermark für innovative mittelständische Unternehmen, für die bereits das Unternehmensforum Rödermark sich stark macht. Darüber hinausgehende Tätigkeitsfelder könnten im IT-Bereich oder der erneuerbaren Energien angesiedelt sein. Hierbei stellt die Lage des Wohnraums ein gewichtiges Argument für Unternehmen und ihre Mitarbeiter dar. All dieses setzt neben der Bereitstellung von neuen entsprechenden Flächen und der Gewinnung von Unternehmen vor allem auch den lange vernachlässigten Breitbandausbau voraus. Hier werde ich mich für eine schnelle und vordringliche Umsetzung einsetzen.


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