Wenn ein Pastor mit einem Atheisten in den Noah Film geht.

Lesedauer ca. 10 Minuten

Manche meist evangelikalen Christen haben ein riesiges Problem mit dem neuen Noah Film. Vor allem in den USA löste der Film unter den Frommen riesige Kontroversen, bis hin zu Boykottaufrufen aus. Ich habe ein Projekt draus gemacht und mir den Film zusammen mit meinem Freund Timo angesehen. Das besondere: Timo ist Atheist.

Kennen gelernt haben Timo und ich uns bei unseren Heiligabendgottesdiensten. Seit einigen Jahren veranstalten wir dazu einen Flashmob in unserer Stadt, singen ein paar Lieder, zünden Kerzen an und hören eine kleine Andacht, alles Openair. Vor allem viele Kirchendistanzierte kommen zu dieser Veranstaltung. So auch Timo. Wir haben uns im Anschluss an den Gottesdienst gleich ausgetauscht und sind seit dem auf Facebook befreundet, schnell entdeckten wir eine gemeinsame Leidenschaft: Filme und Kino.

Als jetzt der neue Noah Film herauskam hat mich Timo gleich gefragt, ob ich mir den Film zusammen mit ihm ansehen würde. Aber diesmal haben wir mehr gemacht, als nur einen netten Abend zusammen zu verbringen: Wir haben beschlossen ein kleines Projekt draus zu machen und uns im Anschluss an den Film gegenseitig interviewt. Herausgekommen ist ein freundschaftliches, gegenseitiges Interview von einem Atheisten und Pastor zum neuen Noah Film.

 

Fragen an den Pastor

Wie hat dir Noah als Pastor gefallen?

Schon der Filmtrailer, aber auch die entstandenen Kontroversen haben mich total neugierig auf den Film gemacht und ich sollte nicht endtäuscht werden. 138 Minuten spanendes Popcornkino, eine Mischung aus Mad Max und Herr der Ringe, gesellschaftskritisch, spannend, mit super FX-Effekten und berührend. Meine Frau ist gleich am nächsten Tag auch in den Film gegangen. Ich fand den Film gut.

 

Wie viel Bibel steckt noch in Noah?

Keine einfache Frage. Erste Antwort: viel! Die Schöpfung wird angerissen, die Schlange, der Sündenfall, der Brudermord, Sünde, das Gericht, die Sintflut, die Arche, Noahs Trinkexzesse, vorsintflutlicher Vegetarismus usw. das ist alles biblisch. Zum anderen hat der Regisseur Darren Aronofskys sich natürlich auch einige Freiheiten genommen, hier und da zB. die Reihenfolge ein wenig geändert.

Am befremdendsten waren die sogenannten „Wächter“ in dem Film. In dem Film sind es – aller „Steinbeißer“ aus der „Unendliche Geschichte“ – Steinmonster oder .-riesen, die zusammen mit Noah die Arche bauen und verteidigen, das ist „fast“ kompletter Unsinn! In dem Film sind diese Wächter gefallene Engel, die beim Aufprall auf die Erde mit Stein überzogen wurden und den Menschen allerlei Künste beibrachten, die letztlich auch zur Verderbtheit der Menschheit beitrugen.

Die Vorstellung, dass Götterwesen die Menschen in Naturwissenschaften und Handwerk unterrichteten kommt eher aus dem Heidentum (zB. dem Hellenismus), nicht aber aus der Bibel. Ganz unbiblisch, wobei doch sehr frei interpretiert, sind die Wächter jedoch nicht, denn die Bibel erzählt sehr wohl von Riesen die Vorsintflutlich auf der Erde lebten:

„Zu der Zeit und auch später noch, als die Gottessöhne zu den Töchtern der Menschen eingingen und sie ihnen Kinder gebaren, wurden daraus die Riesen auf Erden. Das sind die Helden der Vorzeit, die hochberühmten.“ (1.Mose6,4)

Die Figuren der Geschichte wurde natürlich auch frei interpretiert. Ob Noah wirklich so depressiv und vieleicht sogar beinahe Gewalttätig gegen die eigenen Kinder wurde steht nicht in der Bibel. Auch der Großvater von Noah „Methusalem“ ist ziemlich frei interpretiert, tatsächlich sagt die Bibel sehr wenig über den Mann. In dem Film ist er gottesfürchtig, hilft aber Visionen auch schon mal mit Drogen nach, das ist ein Gedanke der der Bibel fremd ist: Prophetisches Reden wurde im Schlaf oder im Alltag empfangen, Drogen oder Trans spielte dabei keine Rolle.

In dem Film wurden zwei Kinder auf der Arche geboren und der „böse König“ schaffte es auch noch auf die Arche. Auch das steht so nicht in der Bibel, nur folgende Menschen waren laut Bibel in der Arche:

An eben diesem Tage ging Noah in die Arche mit Sem, Ham und Jafet, seinen Söhnen, und mit seiner Frau und den drei Frauen seiner Söhne… (1.Mose7,13)

 

Hätte er dir besser gefallen, wenn er genau nach Bibelversen gefilmt wäre?

Keine Ahnung? Genau nach Bibelversion wäre jedenfalls kein so langer Film geworden, ein wenig Interpretation und zwischen den Zeilen lesen wäre auf jeden Fall nötig gewesen! Noah hat Monate an der Arche gebaut und war lange, lange Zeit mit seiner Familie mit unbekannten Ausgang auf dem Wasser. Hier wird es auf jede Fall Konflikte und Spannungen, vieleicht auch Glaubenskiesen gegeben haben: wie haben die umliegenden Bewohner auf dieses Bauvorhaben reagiert? usw. – all diese Überlegungen fließen auch in jede gute, spannende Predigt ein. Ich denke, dass ist auf jeden Fall erlaubt! Vieleicht aber in dem Film ein wenig übertrieben.

Für mich hat aber vor allem der persönliche Gott – so stellt Gott sich in der Bibel immer wieder vor – gefehlt! Die Menschen hatten in dem Film alle eine Resterinnerung an den Schöpfer, aber keine persönliche Beziehung zu ihm: selbst Noah nicht! Das hätte ich mir für den Film gewünscht. Der Kampf und die Zerrissenheit um die Boshaftigkeit der Menschen wurde alleine von Noah ausgefochten, in der Bibel übernimmt Gott diesen Part, er ist hier der leidende, der die Menschheit retten will.

Zum Ende der biblischen Version gibt es das Finale: den Bund zwischen Gott und der ganzen Schöpfung, Gott sprich hier alle Überlebenden persönlich an:

Und ich richte meinen Bund so mit euch auf, dass hinfort nicht mehr alles Fleisch verderbt werden soll durch die Wasser der Sintflut und hinfort keine Sintflut mehr kommen soll, die die Erde verderbe. Und Gott sprach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich geschlossen habe zwischen mir und euch und allem lebendigen Getier bei euch auf ewig: Meinen Bogen habe ich in die Wolken gesetzt; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde. Und wenn es kommt, dass ich Wetterwolken über die Erde führe, so soll man meinen Bogen sehen in den Wolken. Alsdann will ich gedenken an meinen Bund zwischen mir und euch und allem lebendigen Getier unter allem Fleisch, dass hinfort keine Sintflut mehr komme, die alles Fleisch verderbe. Darum soll mein Bogen in den Wolken sein, dass ich ihn ansehe und gedenke an den ewigen Bund zwischen Gott und allem lebendigen Getier unter allem Fleisch, das auf Erden ist. (1. Mose9,11-16)

Ich will jetzt keine Exegese machen, aber das wichtigste Motiv ist im Film unterschlagen: Gott schafft und verspricht Frieden! Er hatte den Krieg zwischen ihm und der Menschheit nicht angefangen, sondern wir Menschen, aber er hat ihn beendet. In der Antike war es üblich in Friedenszeiten seinen Pfeil und Bogen an die Wand zu hängen, jeder Gast der in das Haus kam und sah, dass der Kriegsbogen an der Wand hing wusste: Es ist Frieden! Und jetzt hängt Gott seinen Bogen für alle Zeit an den Himmel und verspricht Mensch und Tier, der ganzen Schöpfung nie wieder die totale Vernichtung! Gott ist Friedensstifter, Retter und persönlicher Beistand, das geht in dem Film leider total verloren.

 

Wie haben dir Fantasy und hinzugedichtete Elemente im Film gefallen?

Abgesehen von den Wächtern (da habe ich ja schon was zu geschrieben) fand ich alles im Maß. Besonders haben mir die ersten Menschen gefallen, die in dem Film eine Art Lichtkleid anhatten. Auch das ist eine mögliche Interpretation. Paulus schreibt, dass wir die Herrlichkeit Gottes (griechisch: DOXA = Lichtkleid) verloren hätten. Nachdem der Mensch dies verloren hatte fühlt er sich zu recht nackt. Als Christ finde ich diesen Gedanken faszinierend, denn durch Jesus erlangen wir wieder Anteil an dieser Herrlichkeit Gottes und das hat nix mit Fantasy zu tun, sondern ist reales Angebot für jeden Menschen: auch für Atheisten;-)

 

Was hältst Du von Darren Aronofskys Stil, die kritischen und negativen Seite seiner Hauptfiguren und Themen in den Vordergrund zu stellen?

Ich muss zugegen bisher nur noch „Black Swan“ von ihm gesehen zu haben, den Film fand ich Mist. Dieser war viel besser. Er soll dafür bekannt sein die Hauptfiguren in einen inneren Kampf zwischen gut und böse zu stellen, das ist bei seinem Noah auch der Fall gewesen: Er entdeckt auch das Böse in ihm und seiner Familie. Dass das Böse in allen Menschen steckt ist zu tiefst biblisch! Wir brauchen daher alle Erlösung, jeder Selbsterlösungsversuch ist leider zum Scheitern verurteilt. Aber Gott sei Dank, Gott selbst hat hier wieder einen Ausweg geschaffen.

Das Neue Testament (1. Petrus 3) spricht interessanter Weise noch einmal beispielhaft über die Arche, als ein Bild für die Taufe, die auf Grund des Glaubens vollzogen wird. Der Glaube ist wie eine Arche die uns vor dem Gericht rettet. Machen wir uns nix vor: wir haben alle gute und schlechte Seiten in uns, wir brauchen genau wie Noah alle eine Arche!

 

Wie stehst du zur Kritik der Christen an diesem Film?

Naja Kritik ist ja erst einmal immer erlaubt! Ich habe auch meine Kritikpunkte (wie oben aufgezählt), aber Boykottaufrufe würde ich deswegen noch lange nicht als Pastor abkanzeln: Meine Gemeindeschafe sind Erwachsen und sollen sich selber ein mündiges Urteil bilden! Boykottaufrufe, Beschimpfungen, das absprechen von Rechtsgläubigkeit usw. sind mir zu wieder! Ich selbst habe hier und da eine Ohrfeige von Fromme alleine für den Kinobesuch einstecken müssen – das regt mich auf und dafür schäme ich mich auch ein wenig.

Meiner Meinung nach verstehen sich viel zu viele Christen als Gottes Anwälte, dazu sind wir aber niemals berufen worden! Im Gegenteil, wir sollen seine Zeugen sein! So verstehe ich mich auch und erzähle – und da nehme ich den Film auch gerne zum Anlass – was meine Arche und Rettung vor dem Bösen ist und wer Gott für mich ganz persönlich ist. Darüber müssen wir noch viel mehr sprechen lieber Timo! Es tut mir aber auch Leid – und es ist mir ein Anliegen, dass Dir noch einmal persönlich zu sagen – dass Du von manchen Frommen persönlich angegriffen und beschimpft worden bist, das hätte nicht passieren dürfen.

 

 

Fragen an den Atheisten

Du bist ein totaler Filmfreak. Was fand’s Du rein Handwerklich an dem Film gut?

Der Film war in mehreren Aspekten herausragend. Da wäre das Set Design, denn die Arche war eine echte Filmkulisse. Die Computereffekte taten ihr Übriges und waren auf dem neuesten Stand. Die Bildkomposition sucht stellenweise Ihresgleichen. Dazu ein guter Soundtrack, der zur richtigen Zeit aufgeht und die Szenen gut unterlegt – auch wenn eine klare Melodie gefehlt hat.
Die Kameraarbeit ist stets sauber und da ich kein Freund von Wackelkamera ala „Hunger Games“ bin, war es schön zu sehen, dass in Noah darauf verzichtet wurde.

Natürlich muss man auch die Schauspieler hervorheben, die allesamt eine sehr überzeugende Leistung boten. Die Emotionen und Gedankengänge waren hervorragend gespielt. Allen voran von Russell Crowe. Und hey, in welchem Film sieht man schon Hermine und Percy Jackson in einem Bild?

 

Du bist Atheist und hast nachdem du öffentlich mitgeteilt hast, dass Du den Film sehen willst einiges an Prügel vor allem von Christen bekommen. Sind Christen Spielverderber?

In gewisser Hinsicht ja, jedoch nicht alle. Aber genau das sind Kritiker und Internetnutzer bei anderen Filmen auch. Die spoilern und verreißen Filme bevor sie überhaupt im Kino laufen. Auf Facebook bin ich in einigen Filmgruppen vertreten. Dort wurde der Film bereits vor Veröffentlichung in Grund und Boden getreten. Ich fragte die Amerikaner, die den Film eine Woche vor uns sehen durften, warum sie solch einen Aufstand wegen eines Films machen. Wieso sie nicht auch die anderen Aspekte des Films beobachten. Wieso sie den Film verurteilen, nur weil er nicht Bibel-konform sei, bevor sie ihn überhaupt gesehen haben. Daraufhin wurde ich in dieser Diskussion beschimpft. „Nazi“ ist da noch das harmloseste.

Ich empfand die Intensität, wie ich auf Facebook angegriffen wurde, deutlich härter, als bei anderen Filmen, die nichts mit der Bibel zu tun hat und bei denen es nicht solch ein religiöses Konfliktpotenzial gibt. Ich muss aber differenzieren: Es waren amerikanische Strenggläubige. Nicht alle Christen sind Spielverderber. Nur diejenigen, die das Thema scheinbar zu ernst nehmen.

 

Jetzt warst Du mit gleich mit drei Christen im Kino, zwei davon waren Pastoren. Hattest Du Angst vor dem Filmerlebnis mit uns drein? Wenn „Ja“ oder „Nein“ warum?

Nein, das war ich nicht. Ich war sogar gespannt, wie ihr den Film auffassen würdet. Denn die Pastoren unter euch kennen die Bibel im Vergleich zu mir sehr gut und kennen die Geschichte von Noah wie sie im Buch steht. Aber egal, was ihr zu dem Film gesagt hättet, ob ihr ihn mögt oder nicht, ich mache mir so oder so mein eigenes Bild davon. Da macht es keinen Unterschied, wer mich begleitet. Und da ihr allesamt tolle Leute seid, hatte ich eh keine Bedenken, dass der Kinoabend schön wird.

 

Hat Dich der Film an sich angesprochen? Und wenn „Ja“ was war es? Was nimmst Du an Message mit in Deinen Alltag?

Habe ich schon die Bildcollagen und die Bildästhetik erwähnt? Ein Augenschmaus. Wer kann diese Aspekte nicht lieben in diesem Film?

Dass mich der Film ansprechen würde, habe ich schon vorausgeahnt, als ich den Namen des Regisseurs zum ersten Mal gehört habe. Darren Aronofsky ist für seine kritische und teils negative Sichtweise auf die Themen seiner Filme und die Hauptcharaktere bekannt. Ich wusste, dass mich der Film reizen wird, als ich hörte, dass eine Testvorführung in den USA katastrophal endete. Denn ich bin Atheist, ich schere mich nicht darum, wie gut und schlecht Noah dargestellt wird und wie sehr man die Bibel verdreht oder ignoriert hat.

Von daher war mir von Anfang an klar, dass auch Noah kritisch beleuchtet wird und mir das durchaus gefallen wird. So ist es auch gekommen. Ich mag, wie Noah als religiöser Hardliner dargestellt wird, der blind den Zeichen Gottes folgt. Ich mag, wie sich die Gruppendynamik um ihn herum durch sein Handeln entwickelt. Ich finde sogar als Atheist, dass es die Steingiganten nicht gebraucht hätte. Denn dass solche Fantasyelemente eingebaut werden, hat mich überrascht. Es hat mich aber auch nicht gestört, denn ich habe den Film als das akzeptiert, was er ist: Ein Fantasy-Familiendrama auf Basis der Noah Geschichte.

Interessant ist noch, dass der Charakter Noah im Film den fanatisch wirkenden Christen ähnelt, die den Film auf Facebook und Co. so wüst beschimpft haben.

 

Nachdem Du den Film gesehen hast, hast Du Dir als Atheist gleich die Bibel geschnappt und Dir die biblische Version noch mal reingezogen. Was ist Dir dabei aufgefallen? Was fandst Du hier komisch oder gut? Fällt es Dir schwer die Bibel zu lesen?

Zu allererst: Ich lese nicht sehr viel. Für mich ist die Bibel ein Buch wie jedes andere auch. Es gibt wenige Bücher, die ich bislang freiwillig gelesen habe. Da ich eher ein audiovisueller Mensch bin.

Zugegeben, ich habe im Wikipedia-Artikel nachgeschlagen. In die Bibel habe ich reingeschaut um zu überprüfen, wie lange die Noah Geschichte eigentlich ist. Es ist aufgefallen, dass die Geschichte lediglich 4 Din-A4 Seiten lang und das Ende deutlich härter ist, als der Film es darstellt.

Mir ist klar geworden, dass sich die Christen teils völlig umsonst aufgeregt haben. Klar hat der Film kaum noch etwas mit der Bibel zu tun. Aber dennoch. In der letzten Viertelstunde des Films wird Noah und seine Familie deutlich positiver dargestellt als in der Bibel. Eigentlich ungewöhnlich für Aronofsky, der seine Hauptcharaktere in The Fountain, The Wrestler und in Black Swan in den Abgrund schickt. In Aronofskys Version verflucht Noah nicht seinen Sohn und seine Enkel und macht einen letzten Wandel hin zu einem reumütigen, fürsorglichen Vater.

 

Hast Du einen Wunsch an uns Christen wie wir mit solchen Filmen und mit Dir als Atheisten umgehen sollten?

Ja, nehmt euren Glauben nicht immer so ernst! Es ist letztendlich ein Film. Ein Unterhaltungsmedium. Nehmt den Leuten doch nicht die Vorfreude und den Spaß, die den Film sehen wollen oder toll fanden! Und vor allem: Beleidigt diese nicht. Ihr solltet als Christen ein besseres, sozialeres Verhalten vorleben.

Genießt solche Filme auf eine andere Art. Auf eine Art, wie ich das Medium Film als Filmliebhaber zelebriere: Als ein Unterhaltungsmedium, das aus mehr als Bibeltreue besteht. Denn ein Film bietet so viele andere Aspekte, die ihn sehenswert machen. Die Emotionen, die Schauspieler, der Soundtrack, die Effekte, die Action, die Bilder. Reduziert einen Film doch nicht nur auf die Bibeltreue, nur weil es ein Bibelfilm ist.

Und seid ganz besonders offen für die (religiösen) Sichtweisen anderer. Viel zu oft habe ich in den letzten Tagen viel zu eindimensionale, zurechtgerückte Sichtweise n auf Bibel, Religion und diesen Film gelesen. Viel zu oft wurden Leute in den letzten Tagen von (zu) strenggläubigen Christen kritisiert oder beleidigt, die eine offene, auch mal rationale Sichtweise auf die Bibel und solche kontroversen Bibelfilme hat.

 

Bewertung
[Stimmen: 3 Ergebnis: 3.7]

Vielleicht ist auch das was für Dich?

Staatsschulden? Das Erlassjahr die Lösung
Leser 381
Pfingsten und das Erlassjahr - ein Schuldenschnitt für alle. Lese hier eine preisgekrönte Predigt mit vielen spanendem, aktuellem Hintergrundwissen un...
Der Mindestlohn aus der Sicht der Bibel
Leser 163
Das im Neuen Testament verwendete griechische Wort DIKAIOSYNE leitet sich von der Göttertochter DIKE ab. Sie meldete eine von ihr entdeckte Kränkung d...
1. Mai Party auf der Bulau
Leser 72
Samuel Diekmann Video Die SPD und Naturfreude in Rödermark laden in diesem Jahr alle Rödermarker auf die Bulau zu einem großen Familienfest ein. E...
Einladung zum Fundraisingseminar
Leser 46
Sehr geehrte Vereins- und Kirchenvertreter, unsere Stadt steht unter dem Rettungsschirm, die Vereinsförderung wurde im Jahr 2014 einmalig gekürzt u...
Zu Gast bei ‚HOSSA TALK‘
Leser 133
HOSSA TALK ist ein Podcast von Jakob Friedrichs – besser bekannt als JAY – und Gottfried Müller – besser bekannt als GOFI – , der sich inhaltlich um a...