Was mir wichtig ist – eine kurze Vorstellung

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Lieber Rödermärker,

liebe Rödermärkerin,

am 05.02.2017 werbe ich um Ihr Vertrauen als Bürgermeister für unsere Stadt Rödermark. Eine Bürgermeisterwahl ist keine Parteienwahl, sondern eine Persönlichkeitswahl. In diesem Artikel – der als Broschüre auch an alle Haushalte in Rödermark verteilt wurde – möchte ich mich Ihnen persönlich vorstellen.

Seit 2006 wohnen meine Familie und ich in Rödermark. Wir fühlen uns hier sehr wohl und ich möchte unserer Stadt mit meiner Kandidatur etwas zurück geben. Auf dieser Website können Sie sich über mein Wahlprogramm und meine Ideen informieren. Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

In den letzten Wochen und Monaten habe ich mit hunderten Rödermärkern gesprochen, mich mit vielen Vereinen und Unternehmen persönlich getroffen und ausgetauscht. Mit dieser Broschüre möchte ich Ihnen einen kleinen ganz persönlichen Einblick in das geben, was mir wichtig ist und um Ihr Vertrauen werben.

Ihr Samuel Diekmann

HIER Brief als PDF lesen.


In eigener Sache: Familie ist wertvoll

Politik geht von einer ethischen Grundlage aus, die sie selbst nicht liefern kann. Werte, die das eigene Leben prägen, werden unter anderem zu Hause, in den Kirchen und Religionsgemeinschaften vermittelt und gelebt.

Zu einem dieser Werte, die mein Leben prägen, gehört unzweifelhaft die Familie. Sie ist die Keimzelle unserer Gesellschaft und steht daher zurecht unter einem besonderen Schutz unseres Grundgesetzes (Artikel 6).

Meine Frau und ich haben drei Kinder. Wir wissen welche Herausforderungen und Abenteuer, aber auch welchen Halt eine Familie bieten kann. Unser persönlicher Glaube ist uns innerer Kompass und Wegweiser im Alltag und in schwierigen Fragestellungen.


Alt und Jung – Seite an Seite

Zu einer Familie gehören nicht nur Eltern und Kinder und Jugendliche, sondern auch die Großeltern und Urgroßeltern. Auch als Stadt müssen wir alle Generationen im Blick behalten und unser politisches Handeln an ihnen ausrichten.

Mann und Frau sind Gleichberechtigt

Meine Frau und ich sind seit über 13 Jahren verheiratet. Dass auch eine Paarbeziehung hie und da durch gute und schwere Zeiten geht, ist uns daher auch kein Geheimnis. Unser Credo „Kaputtes ist nicht zum wegwerfen da, sondern zum reparieren“ hat uns in den Jahren immer fester zusammenwachsen lassen. Wir leben dabei eine gleichberechtigte Beziehung.

Hinter diesem Wert, dass Mann und Frau gleichberechtigt sind, dürfen wir in Deutschland keinesfalls zurückfallen und müssen jeder politischen oder religiösen Ideologie gegenhalten, die diesen Grundsatz aufheben möchte.


Traditionen wahren

Rödermark hat viele Traditionen die es zu bewahren gilt. Dazu zählen zum Beispiel unsere Urberacher und Ober-Röder Kerb. Meine Devise lautet dabei „feste mit anpacken und Feste mitfeiern“ – das will ich auch als Ihr Bürgermeister weiter so tun.

Aber es geht nicht nur um Feste, es geht auch um die vielen traditionsreichen Vereine in unserer Stadt – nur durch sie ist Rödermark lebendig. Daher möchte ich mich als Ihr Bürgermeister für eine ergänzende Förderstruktur durch einen städtischen Fundraising-Berater stark machen und Vereine damit unterstützen.


Menschen verbinden

Ein guter Bürgermeister verbindet Menschen. Genau das ist auch meine Devise. In politischen Auseinandersetzungen wollte ich politische „Gegner“ nie besiegen, sondern stets gewinnen – oft ist mir genau das auch gelungen. Auch in meinem Beruf als Pastor habe ich genau das gelebt und werde dieser Einstellung weiterhin treu bleiben – darauf können Sie sich verlassen. Ein guter Bürgermeister vermittelt zwischen einerseits sozialen und ökologischen und andererseits wirtschaftlichen Interessen, redet mit beiden Seiten und führt so zu einem gemeinsamen Ziel.

Sicherlich ist Ihnen aufgefallen, dass auf keinem meiner Plakate oder Flyer ein Parteilogo zu finden ist. Das ist beabsichtigt, denn nach meinem Verständnis ist die Bürgermeisterwahl keine Parteienwahl, sondern eine Persönlichkeitswahl. Ein Bürgermeister hat überparteilich zu agieren – dafür stehe ich und bewerbe mich daher auch genau so bei Ihnen.

Gerade heute gehen viele politische Positionen immer weiter auseinander und driften hie und da ins Extreme. Menschen fühlen sich in Teilen auch bei uns abgehängt und unverstanden. Wir brauchen in Rödermark einen Bürgermeister der Menschen zusammen bringt – genau dieser Bürgermeister möchte ich sein.


In eigener Sache: Regional ist das neue Bio

Eine gute und ausgewogene Ernährung ist uns als Familie sehr wichtig – in unserem Fall rein pflanzlich. Unsere Stadt hat hier selber viel zu bieten und neben einem breiten Angebot an Gastronomie auch einige hervorragende Erzeuger von guter Nahrung direkt vor Ort. Eier und Milch kann man bei uns zum Beispiel direkt beim Bauer Gaubatz kaufen und den guten Apfelsaft und Apfelwein von den eigenen Streuobstwiesen unter anderem bei Lang & Lotz.

Hier zu kaufen ist nicht nur gut für unsere hiesige Wirtschaft, sondern schont auch die Umwelt und ist dabei von hervorragender Qualität. Regionale Erzeuger gehören auch in den Fokus einer nachhaltigen, kommunalen Politik. Sie gehören zu Rödermark und müssen hier auch eine Zukunft haben. Für mich auch ein Beitrag dafür, diese Schöpfung zu erhalten.


Umweltschutz ist wichtig

Umweltschutz ist mir sehr wichtig. Im Wahlkampf bin ich daher auch viel mit einem Elektromobil unterwegs. Mein persönlicher ökologischer Fußabdruck – eine Maßeinheit die den persönlichen Flächenbedarf anhand des Wohnens, der Ernährung und des Konsum darstellt – liegt bei 2,8 gha (5,3 gha bilden in Deutschland den Durchschnitt).

Umweltschutz ist deshalb auch keine Frage der politischen Farbe, sondern heute in allen Lagern als notwendig erkannt worden. Für mich ist dabei aber Stadtentwicklung und Umweltschutz kein Widerspruch. In Rödermark muss beides seinen Platz haben.


Gut wirtschaften

Vor rund drei Jahren habe ich ein eigenes Unternehmen gegründet, dass bereits heute zu den größten in seinem Marktsegment zählt. Auch unsere Stadt braucht gute und starke Unternehmen. Den Satz „Endlich lässt sich einer von euch Politikern mal bei uns sehen“ empfand ich bei meinen Besuchen vieler ortsansässiger Unternehmen als Mahnung und Aufgabe.

Als Bürgermeisterkandidat schlägt mein Herz daher auch für die Wirtschaft vor Ort. Sie sichert Arbeitsplätze und füllt unsere klammen Kassen mit Gewerbesteuer (2016 rund 10.000.000 Euro) für die zu bewältigenden Aufgaben als Stadt. Aber auch das Know-how der Unternehmer müssen wir für eine Weiterentwicklung unserer Stadt als Wirtschaftsstandort nutzen. Möglich gemacht werden könnte dies durch einen Wirtschaftsbeirat, der die regionale Politik und Wirtschaftsförderung in strategischen Überlegungen berät und begleitet.

Als Stadt zwischen Frankfurt, Darmstadt und Wiesbaden haben wir unser Potenzial als Wirtschaftsstandort dabei noch lange nicht ausgeschöpft. Rödermark ist eine Stadt im Grünen und soll diesen Charme auch behalten. Aber eine gute regionale Wirtschaftspolitik sieht darin keinen Widerspruch, sondern eine gute Ergänzung: Mutige Entwicklung und Erhaltung von liebgewonnenem sollten sich die Waage halten.


 

 

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