Ortseinfahrt Rollwald/ Ober-Roden; Ortsschild

Das „verrückte Ortschild“ soll bremsen…

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(Rödermark) Einmischen lohnt sich! Das Angebot von Bürgermeisterkandidart Samuel Diekmann, ihn kennenzulernen und mit ihm persönlich ins Gespräch zu kommen, wurde laut eigenen Angaben bereits von vielen Rödermärkern angenommen. Eine dieser Begegnungen hat jetzt „verrückte Konsequenzen“: Ein Ortsschild wird um 100 Meter verrückt.

Bewohner des Neubaugebiets „Am Karnweg“ an der Ortseinfahrt Nieder-Röder Straße in Ober-Roden aus Richtung Rollwald hatten ihr Leid dem Kandidaten und Teile der SPD Fraktion in den Sommerferien geklagt. „Die Bewohner beschwerten sich darüber, dass viele Autos mit hoher Geschwindigkeit aus Richtung Rollwald in den Stadtteil Ober-Roden fuhren, wiesen auf die dadurch verursachte Lärmbelästigung und das Gefahrenpotential hin“ , so Samuel Diekmann rückblickend.



„Aus der Begegnung mit den Anwohnern ist ein Antrag geworden, den wir jetzt in einer ersten Runde im Bauausschuss diskutiert haben.“ Die Stadt folgte dabei der Argumentation der Sozialdemokraten und berichtete unter anderem von kürzlich durchgeführten Geschwindigkeitsmessungen, die den Eindruck der Einwohner bestätigten – zum Teil fuhren Fahrzeuge mit über 100 km/h in den Ort ein.

In der Erklärung des Magistrats auf die Fragen der SPD hieß es daher unter anderem; „Die Standorte der Ortstafeln sind der gegenwärtigen Rechtslage entsprechend am Beginn der Bebauung aufzustellen.“  Dies ist „Am Karnweg“ nicht der Fall, daher will die Stadt die Ortseingangstafel nun um ca. 100 m in Richtung Rollwald versetzen.

Auch dem zweiten Vorschlag der Sozialdemokraten, die Fahrbahn am Ortseingang durch einen Fahrbahnteiler zu verengen, will der Magistrat folgen. Der Bürgermeister Roland Kern wies aber darauf hin, dass hierzu HessenMobil zuständig sei: „Der ehemalige Verkehrsminister Posch hatte damals der Stadt Rödermark Unterstützung zugesagt, die aber nicht „nach unten“ durchgesetzt wurde und die Stadt leider nicht davon profitieren konnte.“  Der Magistrat wolle hier aber noch einmal nachharken und sich um eine schnelle Umsetzung bemühen.

„Ich freue mich darüber, dass die Stadt hier so schnell und unbürokratisch unserer Augmentation gefolgt ist. Ein guter Tag für alle Anwohner „Am Karnweg“ und ein Beispiel dafür, dass es sich lohnt, das Gespräch mit uns Politikern zu suchen.„, – so der Bürgermeisterkandidat Samuel Diekmann abschließend.


Diekmanns Wahlprogramm sehen Sie HIER.


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